Soziale Arbeit an Schulen

Das Jugendnetzwerk Konz ist Träger der “Sozialen Arbeit an Schulen” in der Stadt und Verbandsgemeinde Konz.

Bereits seit dem Schuljahr 2012/13 ist das JuNetKo mit der Schulsozialarbeit an der Realschule Plus Konz, betraut. Seit 2015 wurde ebenfalls die Trägerschaft der sozialen Arbeit an Grundschulen dem Jugendnetzwerk Konz übertragen.

Das Jugendnetzwerk Konz verfolgt mit der Sozialen Arbeit an Schulen den strukturierten Ausbau eines sozialraumorientierten Netzwerkes der Jugendhilfe in Konz.

Die Soziale Arbeit an Schulen und die Schulsozialarbeit versteht sich als die engste Form der Kooperation von Jugendhilfe und Schule. Der besondere Ansatz dieser Arbeit besteht darin, dass Arbeitsansätze, Handlungsformen und Zielbestimmungen der Jugendhilfe am Ort und im Umfeld des Ortes der Schule realisiert werden.


Projekte:

“Was wäre, wenn…?”

Digitale Autorenlesung an der Realschule plus Konz begeistert Schülerinnen und Schüler

Im Rahmen des Projekts „Kicken und Lesen“ an der Realschule Plus Konz konnte für die teilnehmenden SchülerInnen eine digitale Autorenlesung mit dem Schriftsteller für Kinder- und Jugendbücher, Frank Maria Reifenberg aus Köln, organisiert werden.

„Was wäre, wenn die Zukunft der Menschheit auf dem Meer läge?“ Mit dieser spannenden Frage konfrontierte der Kinderbuchautor und Schriftsteller Frank Maria Reifenberg, als Teil des Autoren-Duos R.T. Acron, die Schüler. Diese hatten sich in der Bibliothek der Realschule in Konz zusammen- gefunden, um eine digitale Lesung des Autors direkt aus seiner Schreibwerkstatt in Köln zu erleben. Den Autor eines Buches einmal live zu sehen, hinterließ bei einigen Schülern einen bleibenden Eindruck und leistete einen Beitrag dazu, sie für das Lesen von Büchern ganz ohne Smartphonenutzung zu gewinnen.

 


Teilnehmer des Projekts „Kicken und Lesen“ mit Schulsozialarbeiter Achim Knecht (hinten links) und Schulleiter Martin Lautwein (hinten rechts). Im Hintergrund: Jugendbuchautor Frank Reifenberg

Der Autor F.M. Reifenberg hat mit der Ocean-City-Buchreihe in drei Bänden actionreiche und spannende Geschichten für Kinder und Jugendliche von der fünften bis zur siebten Klasse verfasst. Die Buchreihe wurde sogar mit dem Leipziger Lesekompass ausgezeichnet.

Frank Reifenberg wusste die anwesenden Schüler sogleich mit einer faszinierenden Geschichte zu begeistern, die seiner Ocean-City-Buchreihe entstammt, in der der Protagonist Jackson in einer schwimmenden Stadt auf dem Meer lebt.

Gebannt lauschten die Teilnehmer den Ausführungen des Jugendbuchautoren und nutzten nach der Lesung ausgiebig die Möglichkeit, einem richtigen Buchautoren alle möglichen Fragen stellen zu können. Die Fragen drehten sich sowohl um den Beruf des Schriftstellers als auch um das Schreiben von Büchern.

Ebenso interessierten sich die Schüler für die Ideen zu den Geschichten von Frank Reifenberg und aber auch das Thema Fußball mit all seinen Facetten, inklusive der Frage zur Lieblingsmannschaft des Schriftstellers.

Diese besondere Veranstaltung war der Abschluss innerhalb des Lesetrainings des fest im Schulalltag der RS plus Konz implementierten Projektes „Kicken und Lesen“ mit den Schwerpunkten der Lese- und Bewegungsförderung für die Schülerinnen und Schüler.

Im Schuljahr 2020/2021 war die RS Plus Konz die einzige Realschule Plus im Landkreis Trier – Saarburg, die ihren Schüler/innen dieses Schülerprojekt anbieten konnte.

Das Ziel des Projektes war es, die Leselust und damit die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen zu fördern und zu steigern. Dies gelingt in der Praxis durch eine Kombination aus Fußball- und Lesetraining.

In den Lese- und fußballerischen Trainingseinheiten können von den Schülern Punkte gesammelt werden, was den persönlichen Ehrgeiz weckt und die Kinder motiviert.

Das Projekt wird im Rahmen der Ganztagsschule an der Realschule Plus Konz angeboten und in Kooperation zwischen der Schule und dem Jugendnetzwerk Konz durch den Schulsozialarbeiter Achim Knecht betreut und durchgeführt.

„Fairplay, Teamgeist und Leseförderung mit Ball und Buch stehen im Mittelpunkt dieses Schülerprojektes“, betont A. Knecht die besondere Ausrichtung des Projektes.

Ähnlich wie im Sport wird auch beim Kicken und Lesen die eigene Motivation der Schülerinnen und Schüler durch Erfolgserlebnisse und Fortschritte gesteigert. Sport und Bildung werden spielerisch miteinander kombiniert und das soziale Miteinander der Kinder gefördert.

In Ocean City, jener auf dem Meer treibenden Stadt, in der der Autor Reifenberg seine Geschichte ansiedelt, ist Zeit die wichtigste Währung der Bewohner. Zeit, die auch in der Realschule plus Konz investiert wird, wenn es um die gezielte Förderung und Motivation der Jugendlichen geht.

Frank Reifenberg hat den Schluss seiner Geschichte nicht verraten. Was wäre, wenn man selbst herausfindet, wie sie endet…?

,Just Colours“ – für ein positives Lernumfeld an der Realschule plus in Konz

,Just Colours“ – für ein positives Lernumfeld an der Realschule plus in Konz

Der Schul­so­zi­al­ar­bei­ter Achim Knecht hat in den Herbst­fe­ri­en ein ein­wö­chi­ges Kunst­pro­jekt mit ver­schie­de­nen Work­sho­p­an­ge­bo­ten zu The­men der Far­ben, und For­men­leh­re für Schü­ler aus den Klas­sen­stu­fen 7 bis 10 or­ga­ni­siert.
Foto: Realschule plus Konz, Achim Knecht

KONZ | (red) Ein al­tes Schul­ge­bäu­de mit lan­gen Gän­gen und trost­lo­sen wei­ßen, teils ver­gilb­ten Wand­flä­chen, die die Schmier­fin­ken un­ter der Schü­ler­schaft im­mer wie­der da­zu ver­lei­ten, sie mit Schmie­re­rei­en zu be­krit­zeln. Al­te und ka­put­te Flie­sen, die aus der Wand her­aus­fal­len und für vie­le Schü­ler und Leh­rer nicht ge­ra­de das schöns­te Lern­um­feld dar­stel­len. Es gilt für die Schul­ge­mein­schaft den Bro­ken-Win­dow-Ef­fekt zu ver­hin­dern und sich für ei­ne schö­ne­re Schu­le ein­zu­set­zen.

Aus die­sem Grund or­ga­ni­sier­te der Schul­so­zi­al­ar­bei­ter Achim Knecht in den Herbst­fe­ri­en ein ein­wö­chi­ges Kunst­pro­jekt für Schü­ler aus den Klas­sen­stu­fen 7 bis 10 der Re­al­schu­le plus Konz.

Das Kunst­pro­jekt be­stand aus ver­schie­de­nen Work­sho­p­an­ge­bo­ten zu The­men der Far­ben- und For­men­leh­re so­wie In­for­ma­tio­nen zu der Kunst­form des Graf­fi­ti und dem Span­nungs­ver­hält­nis „Zwi­schen Kunst und Sach­be­schä­di­gung“ mit der The­ma­tik des le­ga­len und il­le­ga­len Sprü­hens mit den da­mit ver­bun­de­nen straf­recht­li­chen Kon­se­quen­zen.

Ziel des Kunst­pro­jek­tes war nicht nur die be­tei­lig­ten Schü­ler in ih­rer ge­mein­sa­men und klas­sen­über­grei­fen­den Zu­sam­men­ar­beit un­ter­ein­an­der be­züg­lich ih­res freund­schaft­li­chen Um­gangs mit­ein­an­der und in ih­ren So­zi­al­kom­pe­ten­zen zu för­dern, son­dern auch das Lern­um­feld an der Re­al­schu­le plus Konz durch die Kunst­form „Graf­fi­ti“ le­ben­di­ger und far­ben­froh in ei­nem er­laub­ten und le­ga­len Rah­men zu ge­stal­ten.

In­ner­halb die­ses Kunst­pro­jek­tes hat­ten 12 Schü­ler und Schü­le­rin­nen im Al­ter von 13 bis 17 Jah­ren aus der Re­al­schu­le plus Konz die Mög­lich­keit un­ter fach­li­cher und so­zi­al­päd­ago­gi­scher Be­glei­tung selbst­wirk­sam für sie re­le­van­te The­men in Be­zug zur Schul­ge­mein­schaft künst­le­risch aus­zu­ar­bei­ten und ei­ne ver­schmier­te al­te Wand in der Schu­le zu rei­ni­gen und zu ge­stal­ten.

Je­de Men­ge An­re­gun­gen, Un­ter­stüt­zung und Tipps er­hiel­ten sie da­bei vom Team der Schul­so­zi­al­ar­beit in Konz. Flei­ßig wur­den Ide­en ge­sam­melt und Skiz­zen an­ge­fer­tigt. Die Schü­ler brach­ten ne­ben ei­ner Viel­zahl an Schrift­zü­gen auch bild­haf­te Dar­stel­lungs­mög­lich­kei­ten als Skiz­zen auf Pa­pier.

Da­nach wur­de sich in ge­mein­sa­men Be­spre­chun­gen mit al­len Pro­jekt­teil­neh­mern auf das Mo­tiv der Schrift­zü­ge ge­ei­nigt und ein Kon­zept zur Wand­ge­stal­tung er­ar­bei­tet.

Nach Ab­schluss der Rei­ni­gungs­ar­bei­ten be­rei­te­ten drei Schü­ler/in­nen aus der Klas­sen­stu­fe 10 in Zu­sam­men­ar­beit mit der Schul­so­zi­al­ar­beit die Wand „an­mal­fer­tig“ vor und grun­dier­ten sie weiß.

Da­nach konn­ten die Ma­ler­ar­bei­ten im In­nen- und Au­ßen­be­reich der Re­al­schu­le plus Konz be­gin­nen. Ge­mein­sam ge­stal­te­ten al­le be­tei­lig­ten Pro­jekt­teil­neh­mer die Wand im Schul­ge­bäu­de und ver­schö­ner­ten so ihr Lern­um­feld.


 

 

 

 

 

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