Eine Ära geht zu Ende – Dietmar Grundheber verabschiedet

Mit einer offiziellen Feierstunde wurde Dietmar Grundheber Anfang Oktober 2026 in Konz in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Jugendliche, Mitglieder des Vorstandes, aktuelle und ehemalige Mitabeiterinnen und Mitarbeiter, sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und politischen Gremien kamen zusammen, um auf 33 Jahre engagierte Kinder- und Jugendarbeit zurückzublicken und Danke zu sagen.

Nach mehr als drei Jahrzehnten endete am 30. September 2026 die berufliche Tätigkeit von Dietmar Grundheber beim Jugendnetzwerk Konz e. V. Seit 1993 hat er die Kinder- und Jugendarbeit in Konz und der Region maßgeblich gestaltetü und weiterentwickelt – zunächst als Leiter des Hauses der Jugend Konz und Jugendpfleger der Verbandsgemeinde Konz, später als Geschäftsführer des Jugendnetzwerks Konz.

Die offizielle Verabschiedung bot Gelegenheit, auf diese besondere berufliche Entwicklung zurückzublicken, gemeinsame Erinnerungen auszutauschen und das langjährige Engagement zu würdigen. Dass neben zahlreichen Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und Jugendhilfe auch viele ehemalige Weggefährten und junge Menschen an der Feier teilnahmen, machte deutlich, wie viele Menschen seine Arbeit über die Jahrzehnte begleitet hat.

33 Jahre voller Ideen, Impulsen und Entwicklungen

Was 1993 mit der Leitung des Hauses der Jugend und der kommunalen Jugendpflege begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem breit aufgestellten Jugendhilfenetzwerk. Heute gehören neben dem Haus der Jugend, die Jugendpflegestelle und die mobile Jugendarbeit in der VG Konz, die Soziale Arbeit an Schulen an allen Schulen in Konz, die Gemeinwesenarbeit im Sozialraum Konz, die Fachstelle für Mädchenarbeit im Landkreis Trier-Saarburg, das Spielmobil Konz sowie zahlreiche Projekte der Jugendkultur, der Medienpädagogik, der Jugendbeteiligung sowie der Demokratieförderung zum Jugendnetzwerk Konz.

Dabei stand für Dietmar Grundheber immer die Frage im Mittelpunkt, wie Menschen die notwendigen Räume, Zeit und Unterstützung erhalten können, um sich auszuprobieren, eigene Ideen zu verwirklichen, sich einbringen können und Verantwortung zu übernehmen.

Besonders sichtbar wurde dieser Ansatz in der Entwicklung des Hauses der Jugend, in Jugendkulturprojekten, der Spielstadt Wuselkusen, der Medienwerkstatt Konz und vielen weiteren Angeboten, die über Generationen hinweg das Leben junger Menschen im Sozialraum Konz bereichert haben.

Engagement weit über Konz hinaus

Auch über die kommunale Jugendarbeit hinaus setzte sich Grundheber über viele Jahre für die Interessen junger Menschen und die Weiterentwicklung der Jugendhilfe ein. Sein Engagement in der Jugendhilfeplanung des Landkreises Trier-Saarburg sowie in landesweiten Fachgremien war Ausdruck seines Verständnisses von Jugendarbeit als gesellschaftlicher und jugendpolitischer Aufgabe.

Die Stärkung freier Träger, die fachliche Qualität der Angebote und eine verlässliche Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Politik und Verwaltung waren ihm dabei besondere Anliegen.

Ein Abschied voller Erinnerungen

Die Verabschiedungsfeier war nicht nur ein Rückblick auf 33 Berufsjahre, sondern auch ein Wiedersehen vieler Menschen, die in dieser Zeit gemeinsam Projekte entwickelt, Herausforderungen gemeistert und die Kinder- und Jugendarbeit in Konz geprägt haben.

Mit seinem Ruhestand endet ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte des Jugendnetzwerks Konz. Zugleich bleibt vieles von dem, was in diesen Jahrzehnten gemeinsam aufgebaut wurde, Grundlage für die zukünftige Arbeit.

Das Jugendnetzwerk Konz bedankt sich bei Dietmar Grundheber für 33 Jahre Engagement für unzählige Ideen, seine Fachlichkeit, für seine Beharrlichkeit und für seinen Einsatz zugunsten junger Menschen.

Lieber Dietmar, herzlichen Dank für 33 bewegte Jahre! Für deinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir dir alles Gute, Gesundheit und vor allem viel Zeit für all das, was bisher vielleicht zu kurz gekommen ist.